Secondhand-Modeladen öffnet am Engelbosteler Damm

  • Am Engelbosteler Damm hat ein neuer Modeladen geöffnet. Jungunternehmerin Saskia Weber bietet in dem Geschäft mit dem Namen Vallintage Secondhand-Ware an. Auf 150 Quadratmetern gibt es Schuhe, Kleidung, Handtaschen, Hüte und Accessoires.


    Nordstadt. Und wieder ein Neuzugang am Engelbosteler Damm: In den ehemaligen Räumen von Fernseh-Schmidt hat das Modegeschäft Vallintage eröffnet. Laden und Ware sind gezielt im Vintagestil gehalten. Doch statt neuer Kleidung, die auf Alt getrimmt ist, verkauft Jungunternehmerin Saskia Weber einfach direkt Secondhand-Ware. Die 21-Jährige will aber auch Kunst, Kleinmöbel und Teile der selbst produzierten Inneneinrichtung an die Kunden bringen. „Das Geschäft wird so immer wieder anders aussehen.“
    Auf 150 Quadratmetern bietet Vallintage am Engelbosteler Damm 49 in Nähe der Kopernikusstraße Schuhe, Kleidung, Handtaschen, Hüte und Accessoires. Im Sortiment finden sich schrille Einzelstücke und elegante Garderobe, Retro-Jogginganzüge neben Damenpullovern. „Wenn Kunden etwas Spezielles suchen, bemühe ich mich, es zu bekommen“, sagt Saskia Weber. Sie arbeitet eng mit einem zertifizierten Altkleider-Sortierbetrieb in der Region Hannover zusammen. Extravagante Stücke kauft sie gezielt aus Secondhand-Geschäften in Paris und London hinzu. Highheels der Nobelmarke Céline kosten dann auch mal 180 Euro.


    Kleiderständer aus Kupferrohren
    Zwei Monate lang haben Handwerker, Freunde und Familie die Räume umgestaltet, Stahlträger sowie Backsteinmauerwerk freigelegt und teils unverputzt gelassen. Zwei alte Stahlsäulen sind nun ein reizvoller Blickfang. Die Mitarbeiter haben auch Kleiderständer aus alten Kupferrohren gefertigt. Im vorderen Verkaufsraum hängen mächtige Deckenlampen im Industrial-Stil, eingearbeitet sind Bohrschnecken, die aus einer alten Mühle stammen.
    Für den Geschäftsstart hat die Jungunternehmerin zuvor einige Zeit durch Jobs Geld angespart, auch die Eltern helfen. Ein Jahr lang hat Saskia Weber als Praktikantin Einblicke in die Spielwarenindustrie in China gewonnen. Das hat sie von der Idee abgebracht, Betriebswirtschaft zu studieren. Erklärtes Ziel ist nun doch ein Designstudium. Aber jetzt ist erst einmal ihr Secondhand-Geschäft an der Reihe. Auch das langgehegter und zielstrebig verfolgter Traum.
    Von Bärbel Hilbig


    http://www.haz.de/Hannover/Aus…net-am-Engelbosteler-Damm

    Ich rieche so gut, weil ich zu 80% aus Orangenhaut bestehe!