Hannover für den schmalen Geldbeutel

  • Freizeitaktivitäten kosten Geld, denn Schwimmbäder, Kinos, Theater und Zoos verlangen Eintritt. Doch auch ohne prall gefüllten Geldbeutel lässt sich in Hannover einiges erleben.


    Freitags die Museen erkunden
    Viele Museen in der niedersächsischen Landeshauptstadt öffnen zu bestimmten Zeiten gratis. Sprengel-Museum, Landesmuseum, Historisches Museumund das Museum August Kestnerverlangen freitags keinen Eintritt - für das Landesmuseum gilt das aber erst ab 14 Uhr. Das Museum für Energiegeschichte in der Humboldtstraße und das Blindenmuseum im Stadtteil Kirchrode nehmen grundsätzlich keinen Eintritt. Das Museum für Kali- und Salzbergbau in Empelde bietet sonntags von 11 bis 13 Uhr kostenlose Führungen an. Im Wöhler-Dusche-Hof in Isernhagen vor den Toren Hannovers wird den Besuchern vermittelt, wie Menschen vor 100 Jahren auf einem Bauernhof lebten. Von Mai bis September sind Besucher sonntags von 11 bis 17 Uhr willkommen - Eintritt frei.


    Auf dem Roten Faden durch die City
    Wer Hannover näher kennenlernen möchte, kann eine teure Stadtrundfahrt buchen - oder sich zu Fuß auf den Weg machen. Der sogenannte Rote Faden lotst Besucher in der City zu 36 Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der mit roter Farbe auf dem Pflaster markierte 4,2 Kilometer lange Rundgang führt unter anderem durch die Altstadt mit Leineschloss und Marktkirche sowie zum Neuen Rathaus, der Oper und dem Hauptbahnhof. Bis auf Museen können die Sehenswürdigkeiten am Roten Faden kostenfrei besichtigt werden. Die Touristinformationen am Bahnhof und im Neuen Rathaus halten eine informative Broschüre zu der Route bereit, die allerdings 3 Euro kostet. Als App gibt es sie für 89 Cent.


    Lernen und trainieren in der Natur
    Ab in die Natur: Die Eilenriede gehört zu den größten zusammenhängenden Stadtwäldern Europas. In der Waldstation können Besucher 27 Stationen zum Thema "Walderleben zum Anfassen" erkunden. Viele Punkte richten sich speziell an Kinder. Hilfreich ist dabei die kostenlose Broschüre, die am Eingang erhältlich ist. Ein Spaziergang lohnt sich auch durch den Tiergarten in Kirchrode, in dem es Wildschweine, Rot- und Damwild, Rehe, einige Vogelarten sowie seltene Fledermäuse zu sehen gibt. Die Tiere leben teils frei innerhalb des Tiergartens.
    Für Fitness unter freiem Himmel sorgt eine Station mit rund einem Dutzend Trainingsgeräten in der Eilenriede in der Nähe des Pferdeturms. Kinder können auf dem benachbarten Spielplatz an interessanten Geräten spielen.
    In Hannovers südlicher Nachbarstadt Laatzen lädt der Park der Sinne zu einem Spaziergang im Grünen ein. Er will die Sinne schärfen. Luft - Wasser - Feuer - Erde: Die vier Elemente können Besucher an verschiedenen Erlebnisstationen mit allen Sinnesorganen wahrnehmen. Der artenreiche Park bietet auch schöne Plätze für ein Picknick.


    Bummeln und Feiern am Maschsee
    Der Maschsee, ein Ort zum Sehen und Gesehen werden. Von zahlreichen Sitzbänken aus lässt sich bestens beobachten, welche Mode in Hannover gerade angesagt ist. Der südlich der Innenstadt gelegene künstliche See entstand um 1935 und wird heute vielfältig genutzt: etwa zum Segeln, Rudern oder Flanieren. Rund um den See führt ein etwa sechs Kilometer langer Weg, den Jogger, Inlineskater und Radfahrer gleichermaßen schätzen. Partyfreunde und Musikfans können sich über die kostenlosen Angebote beimMaschseefest freuen. 2016 finden vom 27. Juli bis 14. August rund um den See wieder Dutzende Konzerte, Kleinkunst- und Comedyvorführungen unter freiem Himmel statt.

    Kunst im Grünen
    Gartenkunst vergangener Zeiten bewahren die Herrenhäuser Gärten in Hannover. Während ein Besuch des Großen Gartens Eintritt kostet, kann der benachbarte Landschaftspark Georgengarten frei besichtigt werden. Dort finden sich viele lauschige Plätzchen für ein Picknick, einen Grillnachmittag oder zum Sonnen.
    Zwischen den westlichen Vororten Ronnenberg und Empelde bietet der LandschaftsKunstPfad Spaziergängern und Radlern überraschende An- und Einsichten. Der vier Kilometer lange Rundweg führt zu interessanten Kunstobjekten im Grünen. So sorgen beispielsweise "Landschaftssofas" mit Tierköpfen für schöne Ausblicke auf die Umgebung.


    Schachern auf dem Flohmarkt
    Jeden Sonnabend lädt der Flohmarkt sowohl Frühaufsteher als auch Langschläfer zum Schlendern, Schauen und Feilschen ein. Am Rand der Altstadt, rund um die drei üppigen, bunten Kunstfiguren "Nanas" präsentieren etliche Händler ihr vielseitiges Angebot. Neu- und Massenwaren werden nicht feilgeboten. Kunst, Kitsch und Trödel liegen auf Tischen und Decken, ebenso wie Aquarelle, Bilderrahmen oder antike Leuchter. Der Flohmarkt ist weit über Hannovers Stadtgrenzen bekannt - sogar aus den benachbarten Bundesländern und Nachbarstaaten reisen Besucher an.


    Parks, Badeseen und Fahrradtouren
    Auch abseits des Maschsees ist Hannover grün: Bei Sonnenschein locken die südlich angrenzenden Ricklinger Teiche zum Baden, zahlreiche Parks sowie die Uferbereiche von Ihme und Leine laden zu einem Picknick ins Grüne ein. Rund um die Stadt gibt es etliche weitere Seen, die einen Sprung ins erfrischende Nass bieten. Dazu gehören der Altwarmbüchener See, Silbersee und Waldsee in Langenhagen, der Hufeisensee in Isernhagen, die Koldinger Seen in der südlichen Leineaue und der Berenbosteler See.
    Ein Besuch dort lässt sich bestens mit einer Fahrradtour auf den zahlreichen gut ausgeschilderten Radwegen kombinieren. Eine interessante, etwa 25 Kilometer lange Tour rund um die City bietet der Julius-Trip-Ring. Wer es sportlicher mag, wählt den mindestens 80 Kilometer langen Grünen Ring durch die Region.


    Für Nachtaktive: Sterne gucken und Disco
    Die Volkssternwarte im bunten Stadtteil Linden lädt am gleichnamigen Berg an jedem Donnerstag um 20 Uhr zur Gratis-Himmelsbeobachtung ein. Auch bei bewölktem Himmel ist die Warte geöffnet. Auf Wunsch und bei ausreichender Personenzahl wird eine Führung angeboten oder ein Dia-Vortrag beziehungsweise Film vorgeführt. Für Musikliebhaber gibt es dienstags ein kostenloses Live-Konzert im Unabhängigen Jugendzentrum (UJZ) Glocksee. Nach den - zumeist hörenswerten - Konzerten wird beim "Ruby Tuesday" noch bis tief in die Nacht getanzt und gefeiert.


    Noch mehr Gratisangebote
    für Fußballfans: Die Zweitliga-Profis von Hannover 96 trainieren auf den Sportplätzen neben dem Stadion am Maschsee. Sportfreunde können ihnen bei der Arbeit zusehen. Aktuelle Termine auf der Webseite des Vereins.


    für Kulturfreunde: Die Hochschule für Musik, Theater und Medien lädt zu zahlreichen Theateraufführungen, Konzerten und Vorträgen ihrer Studierenden und Lehrenden ein. Aktuelle Termine auf der Webseite der Hochschule.


    KARTE: KOSTENLOSE SEHENSWÜRDIGKEITEN IN HANNOVER
    (Die kann ich aber nicht einfügen, da müsst ihr dann auf der Origanalseite selber gucken!)

    https://www.ndr.de/ratgeber/re…verumsonst101_page-3.html



    Ich rieche so gut, weil ich zu 80% aus Orangenhaut bestehe!