Ralph Boes erklärt das Grundeinkommen

  • [quote='Solarist','http://hannoverforum.de/index.php?thread/460-ralph-boes-erkl%C3%A4rt-das-grundeinkommen/&postID=1727#post1727']Firefox. Läuft nicht. [/quote]Javascript muss aktiviert sein. Alternativ der Link zu dem Video: [url='https://vimeo.com/231190408']vimeo.com/231190408[/url]
  • Spannendes Thema!!! In diesem Zusammenhang möchte ich euch auf die Seite [url]www.mein-grundeinkommen.de[/url] aufmerksam machen. Es handelt sich um eine seriöse Seite, die persönlichen Angaben werden nicht weitergegeben, man erhält auch keine unnötigen Mails. Schon seit über einem Jahr mache ich da mit, leider habe ich noch kein Jahr Grundeinkommen gewonnen. Aber vielleicht hat von euch jemand mehr Glück!

    Ich rieche so gut, weil ich zu 80% aus Orangenhaut bestehe!

  • [size=12]Grundeinkommen: Finnland widerlegt Prognosen der Kritiker 2016 beschloss [url='https://www.horizonworld.de/grundeinkommen-bald-realitaet-in-der-schweiz-und-in-finnland/']Finnland das Experiment „Bedingungsloses Grundeinkommen“[/url] zu wagen und setzte es bereits im Januar 2017 um. Entgegen Prognosen der Kritiker wirkt sich das [url='https://www.horizonworld.de/grundeinkommen-eine-idee-deren-zeit-gekommen-ist/']Grundkeinkommen[/url] positiv auf die Menschen aus, wie erste Ergebnisse zeigen. [/size] [size=18][b]Ziele des Pilotprojektes „Grundeinkommen“[/b][/size] Mit der probeweisen Einführung des Grundeinkommens will Finnland herausfinden, ob ein [url='https://www.horizonworld.de/grundeinkommen-eine-idee-deren-zeit-gekommen-ist/']Grundeinkommen[/url] das soziale System des Landes vereinfachen und mehr Menschen in Arbeit bringen kann. 2000 zufällig ausgewählte arbeitslos gemeldete Menschen bekommen seit Januar 2017, für einen Testzeitraum von 2 Jahren, anstelle des Arbeitslosengeldes 560 Euro im Monat, ohne dass daran Bedingungen geknüpft sind. Das Geld muss weder versteuert werden, noch wird es auf einen Dazuverdienst angerechnet. [size=14][b]560 Euro nicht viel Geld, doch Sicherheit [/b][/size] Vor dem Beginn des Pilotprojekts hat sich die finnische Regierung bewusst für eine Summe von 560 Euro entschieden. Auch wenn der Betrag gering ist, reiche er dennoch aus, um den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu geben und ihre Grundbedürfnisse zu decken. [size=14][b]Erste Ergebnisse nach einem Jahr Testlauf[/b][/size] Das Grundeinkommen macht die Menschen weder genügsam noch faul. Ganz im Gegenteil! Die Teilnehmer berichten davon, dass sie [url='https://www.horizonworld.de/arbeitslust-statt-arbeitsfrust/']mehr Lust haben, einen Arbeitsplatz zu suchen und mehr Zeit zu finden, um Geschäftsideen zu verfolgen,[/url] sich weiterzubilden oder beruflich neu zu orientieren, so die ersten Ergebnisse ein Jahr nach Start des Pilotprojektes. [size=12][/size] Das dürfte viele Kritiker wohl vorerst zum Schweigen bringen. Denn ihre Furcht war es vor allem, dass Leistungsmotivation und Arbeitsbereitschaft mit dem Grundeinkommen sinken. [size=12][b]Nachteil eines Grundeinkommens in dieser Höhe[/b][/size] Nehmen Menschen, die das [url='https://www.horizonworld.de/das-bedingungslose-grundeinkommen-ein-weiterer-schritt-zur-freiheit/']bedingungslose Grundeinkommen[/url] erhalten, schlecht bezahlte Teilzeit- und Minijobs an, um so zumindest einen gewissen Lebensstandard zu erreichen, kann die Anzahl an ausbeuterischen Arbeitsplätzen weiter ansteigen. Dies wäre nicht im [url='https://www.horizonworld.de/grundeinkommen-eine-idee-deren-zeit-gekommen-ist/']Sinne der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens[/url]. Ziele sollten nicht in erster Linie in einer Senkung der Arbeitslosenzahlen liegen und Licht ins Dunkel des bürokratischen Dschungels bringen, sondern dem Menschen und seinem freien, kreativen Ausdruck dienen.
  • Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagt, Harz IV muss weg, er will ein solidarisches Grundeinkommen. Aber das bedingsloses Grundeinkommen wirkt nur durch Bedingungslosigkeit. Denn beim solidarischen Grundeinkommen liegt der Zwang zugrunde eine Beschäftigung aufnehmen zu müssen. Hier der Artikel: Der Vorschlag von Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist ein Etikettenschwindel [size=12]Grundeinkommen wirkt nur durch Bedingungslosigkeit[/size] Ist Bedingungslosigkeit drin, wo Grundeinkommen draufsteht? Der regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD) schlägt ein “solidarisches Grundeinkommen” vor, das er in einem [url='https://www.morgenpost.de/berlin/article213750809/Michael-Mueller-Es-gibt-keine-Akzeptanz-fuer-Hartz-IV.html']Interview[/url] mit der Berliner Morgenpost folgendermaßen erklärt: “Dem solidarischen Grundeinkommen liegt ein echtes Arbeitsverhältnis zugrunde. Es gibt einen normalen Arbeitslohn, es werden Sozialabgaben geleistet, man erwirbt Rentenansprüche. Es wird in beiden Richtungen Solidarität geübt: Der Staat ist solidarisch, weil er Menschen unterstützt und ihnen Arbeit gibt, die sie brauchen. Und umgekehrt bringen diese ihre Arbeitskraft ein in Bereichen, die unserer Gemeinschaft zugutekommen.” [url]https://www.mein-grundeinkommen.de/news/1pxoJY9EWcw24Ey2YcAuYE[/url] In der Debatte über Grundeinkommen finden wir es verantwortungslos, den Begriff so zu verdrehen, wie Müller es tut. Er nennt es solidarisches Grundeinkommen und meint die pauschale Bezahlung von erwerbslosen Ehrenamtlern: Er möchte Menschen im Hartz IV Bezug eine Alternative anbieten. Sie sollen freiwillig gemeinnützige Tätigkeiten in der Kommune ausführen können und dafür mit 1.200 Euro netto im Monat bezahlt werden. Müller will also Arbeitsplätze schaffen. Grundsätzlich ist es natürlich gut, dass er den Handlungsbedarf im Sozialsystem erkennt, bezahlte Arbeit schaffen möchte, für die, die es möchten – und sich von Hartz IV abwendet. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen hat das aber absolut nichts zu tun. [b]Die Zukunft der Solidarität ist die Bedingungslosigkeit[/b] Ein echtes Grundeinkommen muss existenzsichernd, individuell, ohne Bedarfsprüfung und ohne Gegenleistung zur Verfügung gestellt werden. Die Wirkung des Bedingungslosen Grundeinkommens entsteht durch die Bedingungslosigkeit. Das Potential der Idee entfaltet sich erst durch die Entkopplung von Erwerbsarbeit und Einkommen. Nur dadurch entsteht die Brücke zwischen Freiheit und Sicherheit und nur dadurch wird Menschen ein angemessenes Maß an Selbstbestimmung ermöglicht; die Freiheit Nein zu sagen. Dabei sind andere in der SPD schon weiter: Bereits vor acht Jahren entwickelte der SPD-Kreisverband Rhein-Erft ein [url='https://www.rhein-erft-spd.de/2009/11/24/rhein-erft-spd-stellt-grundlagen-fuer-ein-solidarisches-grundeinkommen-vor/']Modell[/url] mit dem Namen solidarisches Grundeinkommen. Anders als bei Müllers Vorschlag handelt es sich hierbei um ein echtes Bedingungsloses Grundeinkommen, das darüber hinaus mit einem realistischen Finanzierungskonzept ausgestattet ist. Mit bisher rund 160 Gewinner*innen eines Grundeinkommens haben wir herausgefunden: Die große Veränderung wird nicht durch das Geld hervorgerufen, sondern durch die bedingungslose Absicherung, ganz unabhängig vom Job. Dadurch entsteht [url='http://www.zeit.de/arbeit/2017-11/grundeinkommen-erfahrungen-leistung-freiheit']Handlungsfreiheit[/url]. Diese Freiheit führt dazu, dass die Menschen eine neue Qualität der Eigenverantwortung und Inspiration entdecken. Sie fühlen sich mutiger, sozialer und gesünder, bilden sich weiter, wechseln in bessere Jobs (bzw. finden welche) oder machen sich selbstständig. Das Bedingungslose Grundeinkommen ist die vielversprechendste Zukunftsvision unserer Zeit. Es befähigt uns, in einer komplexen Welt unser eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Wir als Gesellschaft haben jetzt die historische Verantwortung als Antwort auf die Digitalisierung unseren Gesellschaftsvertrag neu zu verhandeln. Dazu brauchen wir den Mut, unsere Sozialpolitik auf ein neues Level zu bringen. Herr Müller hat mit seinem Vorschlag den Mut bewiesen, Hartz IV konstruktiv in Frage zu stellen. Wir laden ihn jetzt ein, gemeinsam zu überlegen, wie Grundeinkommen wirklich funktionieren könnte. Die echte Erneuerung liegt in der Bedingungslosigkeit. [url]https://www.mein-grundeinkommen.de/news/1pxoJY9EWcw24Ey2YcAuYE[/url]

    Ich rieche so gut, weil ich zu 80% aus Orangenhaut bestehe!