Reparatur von Klinkenstecker möglich?

  • Von einem Anschlußkabel für einen Kopfhörer ist von einem Klinkenstecker der Stift abgebrochen. Es handelt sich um


    RCG M2
    MOMENTUM (M2) Anschlußkabel (Android)
    Artikel-Nr. 506225


    Nun meine Frage: Kann man den wieder dran löten? Oder nur den Klinkenstecker austauschen? Ansonsten kostet das neue Anschlusskabel von Sennheiser 29,95 Euro. Das ist sehr viel Geld. Ausserdem schone ich lieber Ressourcen und lasse reparieren, als so ein ganzes Kabel wegzuschmeissen.

    Ich rieche so gut, weil ich zu 80% aus Orangenhaut bestehe!

  • Das ist durch?
    de-de.sennheiser.com/service-support-services-garantiebedingungen


    Mit Deiner Artikelbezeichnung finde ich ein Kabel mit, meiner Meinung nach vierpoligem Stecker, siehe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klinkenstecker


    Ist das korrekt?


    Dann suchst Du einen Stecker zum löten, gibts auch gewinkelt, gerade wenn ich das mit Android oben lese könnte das Abhilfe schaffen:
    https://www.conrad.de/de/klink…-1107019-1-st-730783.html

  • Danke spooky, an Garantie habe ich gar nicht gedacht. Der Stecker fiel auf den Fliesenboden und brach dabei ab. Da muss ich mein Kind mal fragen, an welchem Weihnachtsfest es die Kopfhöher gab. Wenn das ein Garantiefall ist, wäre das natürlich am allerbesten. Ich werde mal abwarten, was mir Sennheiser auf meine Mail antwortet.


    Aber ansonsten bist du der Meinung, man kann den kaputten Stecker abmachen und einen neuen dranlöten?


    Auf der Sennheiserseite ist der Stecker vergoldeldet abgebildet. So einen haben wir auch. Aber auf den Seiten von Saturn und Mediamarkt ist er silberfarben.

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  • Die Antwortmail vom Sennheiser-Kundendienst war einfach schlecht. Ich mag es gar nicht, wenn ich mit Textbausteinen zugemüllt werde und mir Dinge mitgeteilt werden, die ich nicht nachgefragt habe.


    1. Folgendes Zubehör ist für Ihren Hörer erhältlich ... (Artikelnummer, Bezeichnung und Link auf deren Homepage)! Mit der Artikelnummer und der Bezeichnung habe ich bei denen nachgefragt, okay, den Link hatte ich weggelassen, ich dachte, das wäre nicht nötig, da sie ihre Produktpalette kennen sollten.


    2. Einen Link zu den unterstützten Funktionen des Gerätes! Wozu das denn? Ich habe nicht nach Funktionen gefragt, der Kopfhörer wurde schließlich die ganze Zeit benutzt. Und da war bei Lieferung sogar eine Gebrauchsanleitung dabei.


    3. Endlich ganz zum Schluß die lapidare Feststellung, dass Kabeleinzelteile nicht als Ersatzteile erhältlich sind.


    4. Und dann, dass ich bei jedem Sennheiserhändler das Ersatzteil bestellen kann.


    Keine Nachfrage, wie alt das Gerät ist. Kein Hinweis auf einen eventuellen Garantiefall.


    Dank spookys Hinweis habe ich nun nach der Garantie gefragt. Und dann sollen sie mir noch erklären, wie ich bei einem Sennheiserhändler das Ersatzteil bestellen soll, wenn es laut Homepage von Sennheiser nicht lieferbar ist.


    Ich habe denen nicht mitgeteilt, dass sie eine grottige Homepage haben. Denn wenn ich mit Hilfe dieser Homepage nach einem Händler in meiner Nähe suchen will, der mir diesen Kopfhörer bzw. das Anschlußkabel liefern kann, werde ich nicht fündig. Denn das Produkt RCG M2 gibt es bei der Produktauflistung gar nicht oder gar nicht mehr. Und ohne Produkt kann ich keinen Händler suchen. Mit Google schon, aber nicht auf deren Homepage. Das verrate ich denen aber erst in meiner nächsten Mail.



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  • Das ist schon seltsam, phönix, ich habe mit der gleichen Seite Händler suchen wollen, wurde aber nicht fündig, weil mein Produkt nicht aufgeführt war. Und ohne Produktangabe fing die blöde Seite nicht an zu suchen. Doch ich hatte wohl ein Brett vorm Kopf, heute hätte ich einfach einen anderen Kopfhörer eingegeben.


    Wir verwenden in Antworten auch häufig Textbausteine. Aber nur wenn es passt. Die Textbausteine, die nicht passen, werden gelöscht. Bei solch pauschalierten Antworten denke ich immer, man hat mich nicht verstanden oder die Person, die mir geantwortet hat, hat kein Interesse an meinem Anliegen.


    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich schon älter bin, und es noch gelernt habe, mit Hilfe einer Schreibmaschine auf eine Anfrage zu antworten. Da mussten die Fragen gelesen, verstanden und dann beantwortet werden. Da habe ich jedes überflüssige Wort vermieden. Und natürlich gab es Vorgaben über die Form des Antwortschreibens. Zu Anfang sollte ich mich für die Anfrage bedanken. Dann antworten und zum Schluß schreiben, dass hoffentlich alles zur Zufriedenheit beantwortet wurde. Und falls nicht, kann man sich gerne wieder an mich wenden.


    Heutzutage wird nur ein Antwortschreiben per Mausklick aufgerufen und abgeschickt.Wenn man Glück hat, unterscheidet die Firma noch nach allgemeinen Anfragen und speziellen. Also z.B. bei Reparaturanfragen hat man einen Textbaustein Garantie oder Kulanz mit drin. Das war bei Sennheiser ja nicht der Fall.

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