Realer Irrsinn: Altpapier in Plastik zum Recycling

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    • Diese Extra-3-Sendung ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Macher dieser Sendung auf ganz billige Art und Weise sich mit einem Thema auseinandersetzen mit dem einzigen Ziel jemanden hämisch zu veräppeln. Eine gediegene Recherche hätte beinhaltet, welche Arbeitsbelastung sich daraus ergibt, wenn die AHA-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter immer wieder Pappkartons anheben müssen, die ja längst nicht immer so kompakt ausschauen wie bei Herrn Weisger vor der Tür.
      Und längst nicht jeder Bürgerin oder Bürger schützt so wie Herr Weisger die Zeitungen in offenen Kartons mit Klebeband (vermutlich ebenfalls aus Plastik?!) vor'm Wegfliegen. Auch da fehlten die entsprechenden Bilder.

      Außerdem wurde bei trockenem Wetter gedreht. Wie schwer ein Karton mit Altpapier wird, wenn er sich vollsaugt mit Wasser? Solche Details interessieren die Extra-3-Macher nicht. Und dass ein voller durchgeweichter Karton beim Anheben kaputt geht, wird auch nicht erwähnt.
      Immerhin - und das muss man in Anbetracht der schäbigen Machart der Sendung schon fast ein Qualitätsmerkmal nennen - wird in Minute 1:35 in einem Nebensatz darauf hingewiesen, dass es ja auch Papiertonnen gibt. Warum Herr Weisger beziehungsweise seine Vermieterin oder sein Vermieter jedoch noch keine Papiertonne aufgestellt hat, wird lediglich damit begründet, dass die bei Herrn Weisger im Haus angeblich nicht untergebracht werden könne. Es fehlt auch der Hinweis, dass diese Papiertonne kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Und es fehlt ein positives Beispiel dafür, dass es durchaus Möglichkeiten gibt, solche Papiertonnen unterzubringen auch wenn es zunächst so ausschaut als sei dafür kein Platz.

      Alles in allem kann man dem Autor (ich nehme mal an, es war ein Autor, zumindest war die Sprecherstimme männlich) der Sendung nur empfehlen, er möge einmal ein Praktikum bei AHA machen und einen Tag lang durchweichte Pappkartons, die mit von Wasser durchtränktem Altpapier befüllt sind, ins Müllfahrzeug wuchten. Das würde ihm seine hämischen Bemerkungen schnell austreiben. Und die Moderatorin der Sendung extra-3 kann er ja als Unterstützung beim Praktikum gleich mitnehmen. Ehrlich, ich finde diese Sendung nicht lustig sondern einfach nur billig und hämisch!!! Das ist mir schon bei mehreren Extra-3-Beiträgen sehr unangenhem aufgefallen.

      Liebe hekse, bitte verschone das Forum mit diesem unausgegorenen Extra-3-Müll!
    • Die Sendungen sind überspitzt, ich nenne das Satire. Du musst es dir ja nicht anschauen, wenn es dich stört-

      Pervers fand ich schon immer, das Altpapier in einen Plastiksack packen zu müssen. Früher habe ich sehr streng getrennt und die Postwurfsendungen, die in Folie eingeschweißt sind, aus der Folie befreit und dann ins Altpapier getan. Das mache ich inzwischen nicht mehr, ich sehe keinen Sinn darin. Auch die Klebefolie von Paketen pule ich nicht mehr ab.

      Dass manche Kartons zu schwer sind oder zu groß, verstehe ich und das kann man ja dem Verbraucher kommunizieren. Bei Regenwetter Karons rausstellen gehört sich für mich auch nicht. Sie saugen sich voll und sind zu schwer oder reissen.

      Ich kenne viele Häuser hier in der Stadt, ohne weitere Stellfläche für eine zusätzliche Tonne und auch ohne Hausmeister, der dann die volle und schwere Altpapiertonne aus dem Garten die Treppe runter durch die Keller die Kellertreppe rauftransportiert. Was sollen diese Leute machen? Extra einen Hausmeister einstellen? Die Container auf den Bürgersteig stellen? Auf die Straße? Das sind öffentliche Flächen, das ist meines Wissens nicht erlaubt. Dann soll aha große Container an bestimmten Orten aufstellen, damit ich dort mit meinem Altpapier hindackeln kann. Mein Altglas bringe ich schließlich auch weg. Aber leider gibt es dann wieder die hirnlosen Menschen, die alles Mögliche in diese Container entsorgen und alles vermüllen.

      Wenn jetzt die blauen Müllsäcke Geld kosten, werden die Leute, die sich keine Müllsäcke für ihren Hausmüll kaufen, auf die gelben Säcke ausweichen. Dafür zahlt die Allgemeinheit durch den Grünen Punkt. Ich sehe schon, wie da die Preise für diese Waren ansteigen, weil zuviele gelbe Säcke zweckentfremdet werden. Viele Menschen sind halt faul,
    • ENTSORGUNG

      Blaue Säcke in Hannover oft vergriffen

      Blaue Altpapiersäcke sollen der Vergangenheit angehören – sind aber aktuell beliebt wie nie. Weil der Abfallentsorger aha ab Januar Geld für die Rollen verlangt, horten viele Verbraucher die Säcke für Altpapier für das kommende Jahr. Vielerorts sind sie bereits vergriffen.

      hannover. Blaue Altpapiersäcke sollen der Vergangenheit angehören – sind aber aktuell beliebt wie nie. Weil der Abfallentsorger aha ab Januar Geld für die Rollen verlangt, horten viele Verbraucher die Säcke für Altpapier für das kommende Jahr. Vielerorts sind sie bereits vergriffen.

      Ende Oktober hatte aha die Papiertonnen-Kampagne gestartet, die Verbrauchern den Umstieg auf die Tonne schmackhaft machen sollte. Das Unternehmen begründete den Schritt damit, dass der blaue Sack schlecht für die Umwelt sei – und mit dem Aufwand, ihn hinterher vom Papier zu trennen.

      Um den Wechsel zu „erleichtern“, erhebt aha ab Januar eine Art Schutzgebühr auf den blauen Sack – eine Rolle kostet dann ein Euro, der einzelne Sack fünf Cent. Deshalb haben in Stadt und Umland aktuell etliche Supermärkte keinen blauen Sack mehr, und auch in der gelben Variante für Plastik sieht es vielerorts nicht gut aus – „haben wir nicht“, lautet einer der viel gesagten Sätze in den Supermärkten zurzeit.

      Mit anderen Worten: Seit Bekanntgabe der Kampagne hat eine Art Hamsterabgriff eingesetzt, der blaue Sack wird gehortet, um möglichst lange auch 2018 kostenlos das Altpapier entsorgen zu können. Das Phänomen beim gelben Sack erschließt sich auch aha nicht recht, Unternehmenssprecherin Helene Herich vermutet: „Anscheinend nutzt der Verbraucher den kostenlosen gelben Sack jetzt vermehrt für die Müllentsorgung.“ Diese Zweckentfremdung hatte aha zuvor nur beim blauen Sack beobachtet – und auch diese Zweckentfremdung mit als Grund für die Einführung der Schutzgebühr ins Feld geführt.

      Allem Anschein nach wird es beim Engpass vorerst bleiben, denn aha beabsichtigt nicht, die Ausgabezahlen beim blauen Sack zu erhöhen: „Wir fluten die Supermärkte nicht, denn wir wollen ja die Tonne als Entsorgungsmöglichkeit beim Altpapier“, so die Unternehmenssprecherin.

      Damit befindet sich aha scheinbar auf gutem Weg, denn nach eigenen Angaben wurden seit Kampagnenstart rund 7000 blaue Tonnen ausgegeben, am Tag etwa 300 Stück. „Vor der Kampagne waren es 50 bis 60 Tonnen am Tag“, so die Sprecherin. In Stadt und Umland sind zusammen rund 77 000 Tonnen im Einsatz.

      Wer keine Tonne will, sollte wenigstens gute Nerven haben. Denn selbst, wenn die Säcke im Supermarkt vorrätig sind, gibt’s nur eine Rolle von jeder Farbe am Tag. Wer also sicher gehen will, fährt gleich zu einem Wertstoffhof – denn dort habe man die Säcke in jedem Fall vorrätig, versichert aha. Auch über den 1.Januar 2018 hinaus.

      Von andreas voigt

      neuepresse.de/Hannover/Meine-S…n-Hannover-oft-vergriffen
    • hekse schrieb:

      Ich kenne viele Häuser hier in der Stadt, ohne weitere Stellfläche für eine zusätzliche Tonne und auch ohne Hausmeister, der dann die volle und schwere Altpapiertonne aus dem Garten die Treppe runter durch die Keller die Kellertreppe rauftransportiert. Was sollen diese Leute machen? Extra einen Hausmeister einstellen? Die Container auf den Bürgersteig stellen? Auf die Straße? Das sind öffentliche Flächen, das ist meines Wissens nicht erlaubt. Dann soll aha große Container an bestimmten Orten aufstellen, damit ich dort mit meinem Altpapier hindackeln kann. Mein Altglas bringe ich schließlich auch weg. Aber leider gibt es dann wieder die hirnlosen Menschen, die alles Mögliche in diese Container entsorgen und alles vermüllen.
      Es können auf öffentlichen Flächen sog. "Wertstoffinseln" geschaffen werden, wo dann auch Altpapier entsorgt werden kann. Aber die Stadt Hannover verlangt dafür Gebühren von Aha, wenn die solche Flächen in Anspruch nehmen will. Im Gegensatz zu den Umlandgemeinden, die erlauben Aha die Aufstellung, ohne dafür zu kassieren.

      Klar liegt es jetzt nahe, das "schändliche und kleinkarierte" Abkassieren der Stadt ins Visier zu nehmen.

      Davor möchte ich aber warnen: Auch wenn es Häuser in der Stadt gibt, wo es schwierig ist, zusätzlichen Platz zu schaffen für eine Altpapiertonne, sollte das die bevorzugte Lösung sein. Bietet die Stadt kostenfrei öffentliche Flächen an, dann ist der Hausbesitzer schnell geneigt, das Aufstellen einer Papiertonne nicht mehr als seine Aufgabe zu sehen.

      Öffentliche Flächen sind außerdem ohnehin schon sehr rar. Breite Bürgersteige, die nicht mit Müllbehältern zugestellt sind, garantieren städtische Lebensqualität. Leider tut die Stadt noch zu wenig, um diese breiten Bürgersteige vor dem ordnungswidrigen Zuparken zu verhindern. Aber soll sie deshalb großzügig das Aufstellen von Müllbehältnissen vorantreiben fei nach dem Motto, die Bürgersteige werden ohnehin mit Autos zugeparkt, dann können wir sie auch mit Müllbehälern vollstellen?

      Und es ehrt dich natürlich hekse, dass du wie zum Aktglascontainer ggf. auch zum Altpapiercontainer "hindackeln" würdest. Aber ich fürchte, diese Bereitschaft ist nicht so weit verbreitet, so dass viele Zeitungen im Restmüll landen würden.

      Und ich stimme dir bei deinen Befürchtungen die Vermüllung der Wertstoffinseln bertreffend zu. Und wer macht dann da regelmäßig sauber? Selbst wenn die Stadt keine Gebühren für die Nutzung öffentlicher Flächen erheben würde, gäbe es diese nicht für "lau". Denn ohne regelmäßiges Aufräumen sähe es da bald so schlimm aus, wie auch du es befürchtest. Und ob dann Mitarbeiter von aha sauber machen oder Mitarbeiter der Stadt, die dann vielleicht von der Nutzungsgebühr für die Stellfläche bezahlt würden, es würde teurer werden, als wenn die Hausbesitzer in die Pflicht genommen werden, eine Altpapiertonne auf dem Grundstück aufzustellen.

      @spooky: Man muss Extra-3 nicht gut finden und kann es auch einfach bleiben lassen, den Quatsch zu gucken. Und man kann hier in einem Forum schreiben, dass ich spooky ebenfalls wie den Machern der Extra-3-Sendung wünsche, dass er die Gelegenheit ergreift, bei Aha mal ein Tag Praktikum beim Altpapiereinsammeln zu machen.
      Das schärft den Blick auf sog. Satire-Sendungen, bei denen Satire nur um ihrer selbst willen inszeniert wird.
    • Jeannie schrieb:

      @spooky: Man muss Extra-3 nicht gut finden und kann es auch einfach bleiben lassen, den Quatsch zu gucken. Und man kann hier in einem Forum schreiben, dass ich spooky ebenfalls wie den Machern der Extra-3-Sendung wünsche, dass er die Gelegenheit ergreift, bei Aha mal ein Tag Praktikum beim Altpapiereinsammeln zu machen.Das schärft den Blick auf sog. Satire-Sendungen, bei denen Satire nur um ihrer selbst willen inszeniert wird.
      Gut finden&gucken: Muss man nicht, verlangt aber auch keiner von Dir.
      Praktikum: Kannst Du wünschen, wird aber nicht passieren. Blick schärfen mag sein, ich würde eher sagen es ist eine andere Sichtweise, die Du uns da aufzeigen möchtest, deren Anlass Du mit Deinem Zensurwunsch aber selber absägen möchtest.
    • spooky schrieb:

      Jeannie schrieb:

      @spooky: Man muss Extra-3 nicht gut finden und kann es auch einfach bleiben lassen, den Quatsch zu gucken. Und man kann hier in einem Forum schreiben, dass ich spooky ebenfalls wie den Machern der Extra-3-Sendung wünsche, dass er die Gelegenheit ergreift, bei Aha mal ein Tag Praktikum beim Altpapiereinsammeln zu machen.Das schärft den Blick auf sog. Satire-Sendungen, bei denen Satire nur um ihrer selbst willen inszeniert wird.
      Gut finden&gucken: Muss man nicht, verlangt aber auch keiner von Dir.Praktikum: Kannst Du wünschen, wird aber nicht passieren. Blick schärfen mag sein, ich würde eher sagen es ist eine andere Sichtweise, die Du uns da aufzeigen möchtest, deren Anlass Du mit Deinem Zensurwunsch aber selber absägen möchtest.
      Na klar ist das eine andere Sichtweise als die von den Extra-3-Machern, wenn man darauf hinweist, dass doch eigentlich die Hausbesitzer dafür Sorge zu tragen hätten, dass auf dem Grundstück eine Altpapiertonne aufzustellen sei, genau so, wie das ja auch für den Restmüll gilt. Aber um Gottes Willen, eine Extra-3-Sendung, die sich mit "Haus und Grund", der Interessensgemeinschaft der Hausbesitzer anlegt, ...!
      Jedenfalls würde eine Altpapiertonne auf jedem Grundstück (meinetwegen auch eine gemeinsame mit dem Nachbarhaus), dazu beitragen, dass diese auch benutzt werden. Während bei einem weiteren Weg zu einer "Wertstoffinsel", diese Bereitschaft wieder abnimmt (außer vielleicht bei hekse und einigen anderen, die auch zu einer weiter weg stehenden Tonne "dackeln" würden) und verstärkt Zeitungen im Hausmüll landen würden. Und da wäre es doch schade drum. Denn:
      "Sechs Blatt Ökopapier sparen einen Liter Wasser" (im Vergleich zur selben Menge Weißpapier)
      deutschlandfunk.de/recyling-se…ml?dram:article_id=315183
    • Hannover: Aha stellt wieder Altpapiercontainer auf

      Der Abfallentsorger aha wird wieder Altpapiercontainer auf den Wertstoffinseln der Stadt aufstellen. Das Unternehmen reagiert damit auf die Kritik vieler Bürger.

      Hannover. Aha gibt dem Druck der Bürger in Hannover nach: Der Abfallentsorger wird wieder Altpapiercontainer auf den Wertstoffinseln der Stadt aufstellen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Auslöser für das „Umdenken“ ist offenkundig der in den vergangenen Wochen zusehends geäußerte Unmut, dass jetzt von den Aha-Abfuhrfahrzeugen in der Stadt nur noch ordnungsgemäß in den ausgegebenen blauen Plastiksäcken bereitgestelltes Altpapier mitgenommen wird, nicht mehr aber Kartons und Schachteln aus Pappe, leer oder befüllt mit Papier.
      Zudem soll die Blauer-Sack-Rolle von Januar an einen Euro kosten, was ebenfalls viele ärgert. Aha hatte zeitgleich eine Kampagne „Tonne statt Plastik“ gestartet – doch viele Bürger haben keinen Platz für die kostenlos angebotenen 240-Liter-Altpapiertonnen. Daher soll es nun auch eine halb so große Tonne geben. Aha hatte sich von den Containern auf den Wertstoffinseln verabschiedet, weil die Stadt dafür eine Gebühr erhebt – da wird laut Aha noch weiter drüber verhandelt.
      Von Ralph Hübner

      neuepresse.de/Hannover/Meine-S…er-Altpapiercontainer-auf
    • Neu

      Na "super", dann dürfen weiter die Mieter für Altpapiersäcke blechen, obwohl es doch eigentlich Aufgabe des Vermieters wäre, dafür zu sorgen, dass zusätzlich zu den Restmülltonnen Platz geschaffen wird für Altpapiertonnen. So landet dann weiter sehr viel Papier im Restmüll, erst recht, wenn für die Altpapiersäcke auch noch eine Gebühr erhoben wird. Und Altpapier "billig" im Restmüll zu entsorgen wird auch nicht funktionieren, denn dann steigen die Müllgebühren aufgrund der größeren Abfallmenge.

      Und die Extra-3-Macher haben weiter etwas, womit sie, diplomatisch formuliert, "vordergründige Witzchen-Sendungen" produzieren können.

      Gibt es eigentlich eine Karte mit den Aufstellungsorten der Altpapier-Container auf den "Wertstoffinseln"? Werden die überall dort aufgestellt, wo auch Altglas-Container stehen? Und wird es dann dort so aussehen wie auf dem NP-Foto, das vermutlich in der Königstraße aufgenommen wurde, und bei dem jede Menge Altpapierkartons den Gehweg "zieren", die anscheinend nicht mehr in den Altpapier-Container reinpassten? Wird aha dann dort einen weiteren Container aufstellen und wird die Stadt das dann zulassen. Und was werden die anliegenden Geschäftsleute dazu sagen?

      Das Thema bleibt spannend. Ich habe inzwischen den Eindruck gewonnen, dass ein Kommunalpolitiker sich unbedingt sehr gut in allen Details der Entsorgungswirtschaft auskennen muss.
    • Neu

      Bisher habe ich grössere Kartons immer zerlegt, und über den blauen Sack im Altpapier entsorgt. Wenn ich beim Einkaufen weniger Teile mal keinen Beutel dabei hatte, oder die Raffelbox im Auto, habe ich auch immer gerne mal einen leeren Milch- oder Saftkarton aus dem Regal für meinen Einkauf benutzt, der dann zu Hause auch über den blauen Sack ins Altpapier ging.

      Jetzt sehe ich natürlich zu, dass ich mein Altpapier nicht noch zusätzlich durch die Nutzung von "Transportkatons" beim Einkauf vermehre, denn wie oben schon geschrieben gibt es seit der Veröffentlichung der Information dass die blauen Säcke ab Januar kostenpflichtig sind, keine Rollen mehr in den Supermärkten, bzw. sie sind sehr schnell vergriffen. Wenn ich nach Feierabend nachgefragt hatte, hieß es immer "alle schon weg".

      Aus der Not heraus, weil ich keine blauen Säcke mehr hatte, bin ich letztens nach Feierabend mit dem Altpapier im Kofferraum zum Wertstoffhof gefahren, und habe es dort direkt entsorgt. Die freundliche Mitarbeiterin hat mir nicht nur auch gleich eine blaue Rolle mitgegeben, sondern auch ihre Vermutung mitgeteilt, dass es durchaus sein kann dass die gehorteten kostenlosen blauen Säcke nicht mehr mitgenommen werden, wenn es im nächsten Jahr nur noch die kostenpflichtigen geben wird.

      Wir haben im Hauseingang eine Restmüll- und eine Biotonne stehen, eine weitere für Altpapier hätte dort keinen Platz.
      Ich würde mich freuen wenn bei den Wertstoffinseln tatsächlich auch Altpapiercontainer aufgestellt werden würden. Da ich mein Glas eh dort hinbringe, kann ich mein Altpapier auch dort entsorgen.

      Eine Übersichtskarte mit den Aufstellungsorten wäre wirklich sinnvoll, super wäre natürlich wenn die Container überall auch dort aufgestellt werden würden, wo auch Altglascontainer stehen. Das wäre dann gleich bei mir um die Ecke.
    • Neu

      Muli schrieb:

      Aus der Not heraus, weil ich keine blauen Säcke mehr hatte, bin ich letztens nach Feierabend mit dem Altpapier im Kofferraum zum Wertstoffhof gefahren, und habe es dort direkt entsorgt. Die freundliche Mitarbeiterin hat mir nicht nur auch gleich eine blaue Rolle mitgegeben, sondern auch ihre Vermutung mitgeteilt, dass es durchaus sein kann dass die gehorteten kostenlosen blauen Säcke nicht mehr mitgenommen werden, wenn es im nächsten Jahr nur noch die kostenpflichtigen geben wird.
      Hm - ob sich das lohnt, sein Altpapier mit dem Auto zum Wertstoffhof zu fahren?

      Auch wenn der Beutel Altpapier 5 Cent kostet, dann könnte es ja auch durchaus so sein, dass es günstiger ist, die 5 Cent pro Sack zu investieren, als das Papier in Kartons mit dem Auto zum Wertstoffhof zu fahren. (Zumindest wenn man da nicht sowieso dran vorbeikommt, z. B. weil man noch was anderes dort zu erledigen hat.)
      In 20 blaue Altpapier-Säcke, die je 30 l Altpapier fassen und für die zukünftig 1 Euro zu zahlen ist, passen 600 l Altpapier. Jetzt kommt es freilich auf die Entfernung zum Wertstoffhof an. Ein Kilometer Auto kann man mit 30 Cent ansetzen. zukunft-mobilitaet.net/2487/st…nes-kilometers-autofahrt/
      Wenn man also 600 Liter Altpapier, anstatt sie in 20 Beutel zu packen, stattdessen in Kartons packt und sie zum Wertstoffhof fährt, dann lohnt sich das bei Entfernungen unter ca. 3 km.
      Ökologisch ist es möglicherweise ungünstiger, aber das wage ich nicht zu berechnen, weil mir ganz nicht klar ist, wie die Kunststoffrückgewinnung bei den blauen Säcken aussieht. Und wie sich entsprechende Autofahrten im Vergleich dazu ökologisch berechnen lassen.

      Mal schauen wie sich das Müllkosten-mäßig rechnet: :
      660 Liter wöchentlich 136,62 Euro/Monat
      1100 Liter wöchentlich 216,43 Euro/Monat Quelle: aha-region.de/gebuehrenundkosten/muellabfuhr/
      pro Monat.
      Die Grundgebühr hab' ich außen vor gelassen, die ist ja gleich in beiden Fällen. Wenn jetzt in einem Mehrfamilienhaus mit 10 Wohnungen kein Altpapier mehr gesammelt wird, weil den Leuten die Tüten zu teuer sind, und deshalb das Altpapier im Restmüll landet, dann wirkt sich das stärker finanziell auf die Müllgebühren aus, als wenn in blaue Säcke investiert wird:
      1100 - 660 = 440 Liter, die zusätzlich jede Woche durch Altpapier belegt werden würden. (Ist m. E. realistisch, weil 1-2 blaue Säcke á 30 Liter pro Wohnung kommen jede Woche zusammen, also 10 bis 20 Säcke im ganzen Haus.)

      Im Vergleich íst es jedoch deutlich günstiger, die zukünftige Schutzgebühr für die blauen Säcke zu zahlen. 20 Säcke á 30 Liter kosten 1 Euro. Und 1 Euro für 600 Liter Müllentsorgung, das ist allemal günstiger als die höheren Gebühren für den Restmüll. (Wenn dort das Altpapier landete.) Die höhere Restmüllmenge im obigen Beispiel:
      Bei 440Liter x 4 (viermalige Leerung pro Monat) = 1760 Liter. Dafür entstünden Mehrkosten von 216,43-136,62=ca. 80 Euro pro Monat. 1760 Liter, das entspräche ca. 3 Rollen blaue Altpapiersäcke, die zusammen nur 3 Euro kosten.
      Altpapier im Restmüll statt in Schutzgebühr-pflichtigen blauen Säcken zu entsorgen wäre also ca. 27 mal teurer!
      Aber rechnet auch jeder so in einem Mehrfamilienhaus mit 10 Haushalten? Oder denkt der eine oder andere vielleicht: Mir doch egal, wenn die blauen Säcke jetzt Geld kosten, dann werfe ich das Papier halt in den Restmüll.

      Mir wäre es jedenfalls lieber, wenn der Vermieter dafür sorgt, dass eine blaue Altpapiertonne bzw. ein blauer Container auf dem Grundstück bereit stünde!
    • Neu

      Jeannie schrieb:

      Hm - ob sich das lohnt, sein Altpapier mit dem Auto zum Wertstoffhof zu fahren?
      Mir wäre es jedenfalls lieber, wenn der Vermieter dafür sorgt, dass eine blaue Altpapiertonne bzw. ein blauer Container auf dem Grundstück bereit stünde!
      Da stimme ich dir zu. Wenn aber der Vermieter nicht will oder kann, dann hat der Mieter nur wenige Möglichkeiten:
      1. Mit blauem Sack entsorgen.
      2. In die Restmülltonne entsorgen.
      3. Zum Wertstoffhof oder zur Wertstoffinsel dackeln.
      4. Aufs Osterfeuer warten.
      5. Auf Halloween warten.
      6. Warten bis die Heizsaison mit dem Ofen/Kamin beginnt.
      7. Okay, man könnte auch Kollagen aus dem Altpapier basteln und verkaufen, doch wer kauft diese Kunstwerke?
      Und rechnet das den Aufwand?
      8. Dann bleibt nur das Verschenken an Freunde. Aber dann irgendwann hat man keine Freunde mehr. :P

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