Moia will ab Oktober seinen Shuttle-Service in Hannover testen

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    • Moia will ab Oktober seinen Shuttle-Service in Hannover testen

      Marco Weimer – 6. September 2017

      Mit selbst entwickelten Shuttle-Bussen will die VW-Tochter den Hamburger Nahverkehr ausbauen. 2018 soll es losgehen, erste Tests in Hannover starten im Oktober.
      Schon 2018 sollen die ersten Shuttles von Moia, der neuen Volkswagen-Marke, durch Hamburg rollen. Fahrgäste sollen dabei Start und Ziel ihrer Fahrt selbst bestimmen können, einen festen Fahrplan gibt es nicht. Bestellt werden können die Fahrzeuge über eine App. Das Prinzip dahinter heißt On-Demand.

      Das Mobilitätsangebot werde gemeinsam mit der Hochbahn Hamburg realisiert. Die Kosten für Fahrer und Fahrzeuge werde Moia jedoch selbst tragen, heißt es. Daneben sei geplant, die bestehenden Angebote für Carsharing-Fahrzeuge und Leihfahrräder mit dem neuen Service von Moia in einer App des Nahverkehrsanbieters zu vereinen.

      Update vom 6. September: Im Oktober will Moia in Hannover 20 Shuttle auf die Straße schicken, wie die VW-Tochter nun mitteilt. Innerhalb eines 90 Quadratkilometer großen Gebiets sollen 3.500 Nutzer das Ridepooling-Konzept mehrere Monate lang unter realen Bedingungen testen, bevor der Service 2018 in Hamburg regulär startet. Hauptsächlich gehe es dabei um einen „Belastungstest der Soft- und Hardware”, heißt es. Während der Testphase sollen mögliche Fehler erkannt und behoben werden, lässt sich Moia-COO Robert Henrich zitieren.

      Rund 200 eigens entwickelte Elektro-Fahrzeuge werden für das Angebot bereitgestellt, heißt es. In einem Fahrzeug finden sechs Leute Platz. Um den kürzlich vorgestellten, autonom fahrenden Sedric werde es sich dabei aber noch nicht handeln. Zu Beginn werde wie in einem normalen Bus ein Fahrer den Shuttle lenken. Sind die Test erfolgreich, will Moia 2019 weitere Fahrzeuge stellen.

      Erst vergangene Woche gab die VW-Tochter bekannt, ein finnisches Car-Pooling-Startupübernommen zu haben, um die Technologie für den Shuttle-Service zu verwenden.
      Mit dem Shuttleservice konkurriert Moia mit dem Startup Door2Door. Das Berliner Unternehmen kündigte diese Woche an, in diesem Jahr im bayerischen Freyung und in Duisburg gemeinsam mit den dort ansässigen Verkehrsbetrieben einen Shuttleservice mit Kleinbussen auf die Straße zu schicken.

      ngin-mobility.com/artikel/moia…rvice-in-hamburg-starten/
      Ich rieche so gut, weil ich zu 70% aus Orangenhaut bestehe!
    • Du hast die Chance, zu den Ersten weltweit zu gehören, die den MOIA Shuttle-on-demand-Service testen.

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      [/b]

      hannover-moia.io/
    • Ich habe mir die angegebene Internet-Seite mal angesehen. Da steht u. a.: "Während unseres Servicetests bieten wir Fahrten besonders günstig an – für nur 6 Cent pro Kilometer und pro Person." hannover-moia.io/how-to

      Währenddessen liegen die Taxi-Preise in Hannover bei rund 2,00 Euro pro Kilometer. taxi-rechner.de/taxikosten-hannover/43


      Die Vergleichbarkeit mit dem ÖPNV ist schwierig, weil die Preise nach Tarifzonen gestaffelt sind. Aber wenn ich mal ein Ticket für eine einfache Fahrt zu grunde lege (Einzelticket: 2,60 Euro), dann komme ich bei einer Fahrt von beispielsweise 5 km Länge auf 52 Cent pro Kilometer, das ist fast zehnmal teurer als moia!


      Wo ist der Haken??? Oder anders gesagt: Wer zahlt für das Projekt "moia", das ganz offensichtlich nicht durch die Einnahmen von den Benutzern finanziert werden kann. Und warum zahlt da jemand dafür?

      So richtig eine Antwort finde ich nicht auf den moia-Seiten. Dafür fällt mir sehr unangenehm auf, das ziemlich platt und pauschal auf den ÖPNV eingehackt wird: "Der Dreck in der einen U-Bahn-Linie.", das ist wirklich das Letzte, dass von den moia-Machern einfach mal eben so der ÖPNV schlecht geredet wird. In Hannover ist die U-Bahn bzw. Stadtbahn nicht verdreckt! Und auch die Omnibusse sind sauber.
      moia.io/de/co-creation/
    • Ich denke, während der Testphase wird der größte Teil von VW gesponsert.

      Ich habe mich da als Testerin beworben. Und bin angenommen worden. Ich hatte gehofft nähere Infos zu bekommen, wenn ich mich dort in meinen Account einloggen kann. Es klappt nur noch nicht. Das war eine spontane Idee mit der Bewerbung. Und so habe ich mir mein Passwort nicht notiert. Nun muss mein Passwort vom System zurück gesetzt werden. Das funktioniert bei mir im Moment leider nicht.
    • hekse schrieb:

      Ich denke, während der Testphase wird der größte Teil von VW gesponsert.

      Ich habe mich da als Testerin beworben. Und bin angenommen worden. Ich hatte gehofft nähere Infos zu bekommen, wenn ich mich dort in meinen Account einloggen kann. Es klappt nur noch nicht. Das war eine spontane Idee mit der Bewerbung. Und so habe ich mir mein Passwort nicht notiert. Nun muss mein Passwort vom System zurück gesetzt werden. Das funktioniert bei mir im Moment leider nicht.
      Vermutest du das VW der Hauptsponsor ist, oder hast du auf den MOIA-Internetseiten oder woanders dazu einen Hinweis gefunden?
      In dem Artikel "Das neue digitale Einhorn aus Wolfsburg" in der taz vom 6.12.2016 steht geschrieben: taz.de/!5359687/
      "Über die Volkswagen-Gruppe sei eine nachhaltige Finanzierung abgesichert."

      Auch wenn ich "MOIA" gegenüber sehr große Vorbehalte hege, so finde ich es trotzdem gut, dass du versuchst bei dem Versuch mitzumachen. Und dass du hier darüber berichtest, so bekommen die Leser hier möglicherweise einen Einblick in das was da läuft, den man anders nicht bekommt. Man muss wohl davon ausgehen, dass "MOIA"-Darstellungen gezielt Probleme ausklammern oder eine dem Unternehmen gefällige Sichtweise vermitteln.

      "Das neue Unternehmen wird seinen Sitz in Berlin haben und zunächst mit rund 50 Mitarbeitern starten. Ende 2017 sollen es schätzungsweise 200 Beschäftigte sein.", heißt es weiter in dem bereits weiter oben zitierten taz-Artikel.
      Werden die Fahrer der zum Einsatz kommenden Fahrzeuge ebenfalls alle Angestellte bei MOIA sein? Oder arbeiten die als "Scheinselbsständige"?

      Gestern sah ich zum ersten mal ein Fahrzeug mit der Aufschrift MOIA auf dem Heck. Ob Fahrgäste an Bord waren konnte ich nicht erkennen. Es war ein dunkel lackierter VW-Kleintransporter vermutlich vom Typ T6-Multivan. Zum Vergleich hier zwei Bilder, das erste ist von der MOIA-Internetseite und zeigt ein MOIA-Fahrzeug, das in Hannover am Neuen Rathaus vorbeifährt: dslh0kikei2uz.cloudfront.net/f…ad/MOIA_Servicetest_2.jpg

      Das zweite Bild ist von der wikipedia-Seite "VW T5/T6", dort steht, dass der T6 seit 2015 produziert wird. Das Bild zeigt einen VW T6: de.wikipedia.org/wiki/VW_T5/T6…eneration_Six_2.0_TDI.JPG


      In einem anderen Artikel über MOIA auf der Internetseite der Zeitschrift Ingenieur.de gab es noch ein weiteres interessantes Bild zu sehen, die Bildunterschrift lautet: "Der autonom fahrende Kleinbus Olli fährt bei einer Testfahrt Anfang Dezember über eine großes Bürogelände in Berlin. Dort soll der Bus 2017 Mitarbeiter ins Büro bringen. Auch VW will 2018 mit Kleinbussen Shuttledienste anbieten."

      Hier der Link zum Bild: ingenieur.de/mediaviewer/show/484899/484886 Der Artikel, in dem das Bild gezeigt wird heißt: "VW-Tochter Moia will mit coolem Busfahren viel Geld verdienen" und ist genau wie der taz-Artikel vom 6.12.2016: ingenieur.de/Branchen/Verkehr-…-Busfahren-Geld-verdienen


      Tatsächlich hatte ich durch Zufall einen solchen Bus, wie er auf dem Bild der Internetseite Ingenieur.de zu sehen ist, schon einmal im September letzten Jahres in Hannover gesehen und konnte ihn fotografieren. Allerdings stand das Fahrzeug damals auf einem Autotransporter, der durch die Hildesheimer Straße Richtung Innenstadt fuhr:

    • hekse schrieb:

      Ich habe nur vermutet, dass VW dieses Versuch sponsort. Nähe Informationen habe ich noch nicht, da es mir bisher noch nicht gelungen ist, mich in meinen Account bei MOIA einzuloggen. Denn ich habe immer noch kein neues Passwort zugeschickt bekommen.

      Es ist ja stark anzunehmen, dass VW das Moia-Projekt während des Testzeitraumes sponsort. Das ist sicher so eine Art "Fieldtest".
    • Ich bin jetzt schon viermal von diesen Autos mitgenommen worden. Gestern bin ich damit ins Büro gefahren, weil ich ganzes Backblech Pflaumenkuchen dabei hatte. Den hätte ich auf dem Fahrrad so nicht transportieren können.

      Bisher saß ich immer alleine drin, weil ich tagsüber gefahren bin. Abends werden mehr Personen mitgenommen, haben mir die Fahrer erzählt. Während der Testphase kostet der km tatsächlich nur 6 Cent pro km. Sobald ich per App meinen Abfahrtsort und meinen Ankunftsort eingegeben habe, wird per App angezeigt, wann und wo ich zusteigen kann, wie lange die Fahrt dauert, wo ich aussteigen werde und wieviel mich die Fahrt kostet. Wenn ich damit einverstanden bin, bestätige ich die Buchung. Dann muss ich mich meistens sputen, denn bisher waren die Autos immer innerhalb von 5 Minuten an dem angegebenen Abfahrtsort.

      Für die Fahrt heute zu meinem Zahnarzt in Linden habe ich 27 Cent bezahlt. Von der Südstadt aus. Und bin froh, dass ich nicht mit dem Rad gefahren bin, denn nach einer über 3stündigen Behandlung wollte ich nur noch nach Hause und ins Bett.

      Ich bekomme nach jeder Fahrt per Mail eine Abrechnung, die Fahrten sind auch in meiner App gespeichert.

      Der Testbetrieb beinhaltet auch die Technik, die Wegstrecken, die Umleitunge bei Stau- und Baustelleneingabe ...

      Bisher finde ich den Service toll. Der Fahrer kann erkennen, wo sich die anderen Autos aufhalten und fährt dann dorthin, wo Lücken in der Abdeckung sind.
    • hekse schrieb:

      Ich bin jetzt schon viermal von diesen Autos mitgenommen worden. Gestern bin ich damit ins Büro gefahren, weil ich ganzes Backblech Pflaumenkuchen dabei hatte. Den hätte ich auf dem Fahrrad so nicht transportieren können.

      Bisher saß ich immer alleine drin, weil ich tagsüber gefahren bin. Abends werden mehr Personen mitgenommen, haben mir die Fahrer erzählt. ...
      Toll, dass es dann doch noch geklappt hat mit der Anmeldung. Wieviel Leute passen denn in so ein Fahrzeug rein. Bei einem VW-Bus sind doch zusätzlich zum Fahrer acht Mitfahrer üblich. Drei auf der hinteren Bank, je zwei auf den mittleren Bänken und einer neben dem Fahrer. Auf den Fotos aus der HAZ-Fotogalerie sah es aber so aus, dass nur zwei auf der Rückbank sitzen können und nur je einer auf den beiden mittleren Bänken. haz.de/Hannover/Fotostrecken-H…ia-starten-in-Hannover#p7
      Und ist es auch möglich, neben dem Fahrer zu sitzen? Das wären dann insgesamt fünf Plätze für Fahrgäste. Dafür sehr großzügig gestaltete und komfortable Plätze! Oder ist im mittleren Bereich so viel Platz, damit auch ein Rollifahrer reinpasst und gibt es für den eine Rampe, die bei Bedarf ausgeklappt werden kann? Die Schienen im Boden das Autos sehen so aus, als könnte man dort bei Bedarf einen Rolli arretieren. Der Rollifahrer selbst bräuchte dann jedoch auch noch einen Sicherheitsgurt.
    • phönix schrieb:

      hekse schrieb:

      Ich habe nur vermutet, dass VW dieses Versuch sponsort. Nähe Informationen habe ich noch nicht, da es mir bisher noch nicht gelungen ist, mich in meinen Account bei MOIA einzuloggen. Denn ich habe immer noch kein neues Passwort zugeschickt bekommen.
      Es ist ja stark anzunehmen, dass VW das Moia-Projekt während des Testzeitraumes sponsort. Das ist sicher so eine Art "Fieldtest".
      Vielleicht ein Feldtest für dieses Auto von VW ohne Lenkrad? Artikel aus der HAZ vom 7.3.17: haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/…llt-Auto-ohne-Lenkrad-vor
      Der Name des neuen VW-Modells: Sedric = self driving car
    • Ich habe mich bisher immer automatisch hinter den Fahrer gesetzt, so wie beim Taxi auch. Das nächste Mal werde ich einfach mal den Beifahrerplatz avisieren.

      Auf der hinteren Bank sind drei Sitze nebeneinander und davor dann noch zwei Sitze hinter der Fahrerseite. Also fünf Plätze. Ich vermute, dass die anderen ausgebaut wurden, um auch Platz für Gepäck zu haben.

      Bei meiner nächsten Fahrt werde ich erfragen, wie es mit der Mitnahme von Rollifahrern ist.
    • ""Wir sind ab 2018 bereit, international durchzustarten und unser Ziel zu verwirklichen, bis 2025 die Städte Europas und der USA um eine Million Fahrzeuge zu entlasten", sagte Harms. Zum Auftakt sollen 200 Moia-Fahrzeuge in Hamburg an den Start gehen.", darüber berichtet die HAZ vom 4.12.17 unter dem Titel: Volkswagen-Tochter Moia stellt Elektro-Minibus vor, haz.de/Ratgeber/Auto-Verkehr/A…tellt-Elektro-Minibus-vor

      Die neuen Moia-Fahrzeuge haben einen vollelektrischen Antrieb, anders als bisher in Hannover, in der in einer Testphase VW-Busse mit Verbrennungsmotor zum Einsatz kommen. Aber genau wie in Hannover werden die Fahrzeuge von Fahrern gesteuert. Es sind also keine "autonom" fahrenden Fahrzeuge.

      "Der Volkswagen-Konzern will für weniger Autos auf den Straßen sorgen - zumindest in den überfüllten Metropolen.", heißt es in der Einleitung zu dem Artikel.

      Über die Fahrpreise werden keine Angaben gemacht. Die Moia-Fahrzeuge in Hannover fahren ja deshalb so günstig, weil sie so nicht offiziell als Unternehmen gelten. In Hamburg, so heißt es in dem Artikel, werde der Betrieb "...mit einer offiziellen Lizenz der Stadt aufgenommen."Auf die Preise bin ich mal gespannt.

      Die 200 Elektrofahrzeuge für Hamburg sollen je sechs Personen transportieren können. Mal angenommen, die wären alle voll besetzt, dann entspräche das mit 1200 Fahrgästen genau vier Straßenbahn-Zügen mit jeweils zwei Wagen, wie sie zum Beispiel auf der Linie 10 eingesetzt werden. Dort fahren acht Züge je Richtung je Stunde.

      Um tatsächlich eine wirksame Entlastung der Städte vom Autoverkehr beizutragen, dürften noch deutlich mehr Fahrzeuge notwendig sein. Aber selbst wenn alle mit Moia in voll besetzten Fahrzeugen fahren würden: Wenn ich mir 200 Moia-Fahrzeuge in einer langen Schlange (Stoßstange an Stoßstange) vorstelle, das wären ca. 5m x 200 = 1000 m, dann nehmen vier Doppelwagenzüge mit insgesamt 50m x 4 = 200 m deutlich weniger Verkehrsfläche in Anspruch.

      Über den Moia-Test in Hannover wird in dem Artikel übrigens nicht berichtet.
    • Von den Fahrern habe ich gehört, dass sich später der Fahrpreis in der Spanne zwischen Öffis und Taxis einpendeln soll. Damit dann irgendwann auch ein Gewinn eingefahren wird.

      Ob es Rampen für Rollifahrer geben wird, habe ich zwar gefragt, aber keine Antwort bekommen. Im Moment können nur 5 Personen mitgenommen werden. 2 ganz hinten, 2 hinter dem Fahrer und 1 auf dem Beifahrersitz.

      Es kommt jetzt zu vielen Verspätungen oder man bekommt gar kein Auto, da diverse Autos defekt sind. Es werden von den Autos auch nur Strecken/Straßen gefahren, die einprogrammiert sind. Abkürzungen bzw. Schleichwege müssen dann vom Fahrgast nach der Fahrt per Screenshot vom Handy an Moia gemeldet werden, damit das nachträglich einprogammiert werden kann.

      Ich habe gehört, dass die Testphase in Hannover verlängert und die Bereiche auf die Region ausgeweitet werden soll.

      Mal abwarten, wie sich das ganze weiter entwickelt.
    • Neu

      Jeannie schrieb:


      Mal angenommen, die wären alle voll besetzt, dann entspräche das mit 1200 Fahrgästen genau vier Straßenbahn-Zügen mit jeweils zwei Wagen, wie sie zum Beispiel auf der Linie 10 eingesetzt werden. Dort fahren acht Züge je Richtung je Stunde.

      Um tatsächlich eine wirksame Entlastung der Städte vom Autoverkehr beizutragen, dürften noch deutlich mehr Fahrzeuge notwendig sein. Aber selbst wenn alle mit Moia in voll besetzten Fahrzeugen fahren würden: Wenn ich mir 200 Moia-Fahrzeuge in einer langen Schlange (Stoßstange an Stoßstange) vorstelle, das wären ca. 5m x 200 = 1000 m, dann nehmen vier Doppelwagenzüge mit insgesamt 50m x 4 = 200 m deutlich weniger Verkehrsfläche in Anspruch.

      Klar, höhere Packdichte = weniger Bruttovolumen, aber es geht ja darum den Individualverkehr zu verringern und bei dem geht es gerade darum, dass A->B keine Gleise liegen.
    • Neu

      spooky schrieb:

      Klar, höhere Packdichte = weniger Bruttovolumen, aber es geht ja darum den Individualverkehr zu verringern und bei dem geht es gerade darum, dass A->B keine Gleise liegen.
      Ich befürchte, es geht nicht so sehr darum, den Individualverkehr zu verringern, sondern vielmehr darum, neue Formen des Individualverkehrs zu etablieren. Das ist wie schon gesagt eine Befürchtung. Es lohnt sich aber, schon im Vorfeld einer Auswertung des Moia-Test in Hannover die Fragen zu stellen auf die es ankommt, um dann zu sehen, ob bei der Auswertung des Testes die wichtigen Aspekte behandelt werden. Zugleich wird es äüßerst schwer sein, aufgrund des Testes überhaupt zu belastbaren Daten zu kommen.

      Hekse z. B. hatte weiter oben ihre Fahrt mit dem Pflaumenkuchen beschrieben, die ihr auf dem Fahrrad vermutlich nicht geglückt sei, oder größere Umstände hervorgerufen hätte.
      Wie will man so eine Fahrt jetzt bewerten?
      - Moia trägt dazu bei, dass der Radverkehr zurückgeht, weil hekse und andere jetzt eine preiswerte Alternative haben, um auf neue Formen des MIV umzusteigen?
      - Moia unterstützt Radfahrende, weil die sich kein Auto anschaffen werden, weil hekse und andere wissen, dass es mit Moia für besondere Fahrten eine preiswerte Alternative gibt, so dass es nicht not tut, sich ein eigenes Auto anzuschaffen?
      - Vielleicht hatten hekse oder viele andere Teilnehmer am Moia-Test aber sowieso nie vor, sich ein eigenes Auto anzuschaffen?
      - Oder haben da ganz viele bereits ein eigenes Auto, dass sie aufgrund der Teilnahme am Moia-Testes jetzt einfach mal ein paar Wochen stehen ließen? Auf einem eigenen privaten Parkplatz oder auf einem Parkplatz im öffentlichen Verkehrsraum?
    • Neu

      Nun, einige Fragen kann ich für mich persönlich beantworten.
      Ich habe kein eigenes Auto und ich habe auch nicht vor, mir ein Auto wieder anzuschaffen.
      Ich fahre so viel wie möglich mit dem Fahrrad, da ich ungern mit den Öffis fahre. Im Winter und im Herbst, wenn mir die Straßen zu glatt sind, weiche ich auf die Öffis aus. Oder wenn ich Sachen zu transportieren habe, die ich auf dem Fahrrad nicht mitbekomme.
      Für die Fahrt mit dem Pflaumenkuchen hätte ich kein Taxi genommen und auch nicht Moia, wenn die Fahrt mehr gekostet hätte, als mit einer Uestar-Fahrkarte.
      Aber manchmal kommt man mit Öffis sehr umständlich zu bestimmten Orten, weil häufiges Umsteigen oder auch längere Wartezeiten auf den Bus anstehen. Dann würde ich zukünftig Moia in Anspruch nehmen.
      Soweit ich gehört habe, wird Moia zur Zeit abends häufig von Leuten gesucht, die nach dem Ausgehen, sicher nach Hause kommen wollen. Da sind auch vielen Studenten und Studentinnen dabei, die kostenlos mit den Öffis fahren können. Doch bei diesen Kilometerpreisen (6 Cent pro km) ist das natürlich kein Geld.
    • Neu

      hekse schrieb:

      Nun, einige Fragen kann ich für mich persönlich beantworten.
      Ich habe kein eigenes Auto und ich habe auch nicht vor, mir ein Auto wieder anzuschaffen.
      Ich fahre so viel wie möglich mit dem Fahrrad, da ich ungern mit den Öffis fahre. Im Winter und im Herbst, wenn mir die Straßen zu glatt sind, weiche ich auf die Öffis aus. Oder wenn ich Sachen zu transportieren habe, die ich auf dem Fahrrad nicht mitbekomme.
      Für die Fahrt mit dem Pflaumenkuchen hätte ich kein Taxi genommen und auch nicht Moia, wenn die Fahrt mehr gekostet hätte, als mit einer Uestar-Fahrkarte.
      Aber manchmal kommt man mit Öffis sehr umständlich zu bestimmten Orten, weil häufiges Umsteigen oder auch längere Wartezeiten auf den Bus anstehen. Dann würde ich zukünftig Moia in Anspruch nehmen.
      Soweit ich gehört habe, wird Moia zur Zeit abends häufig von Leuten gesucht, die nach dem Ausgehen, sicher nach Hause kommen wollen. Da sind auch vielen Studenten und Studentinnen dabei, die kostenlos mit den Öffis fahren können. Doch bei diesen Kilometerpreisen (6 Cent pro km) ist das natürlich kein Geld.
      Entschuldige, ich wollte dir jetzt keine persönlichen Bekenntnisse abringen. Es ging mir mehr darum die Gafahr aufzuzeigen, dass mit Moia die Autoindustrie den Versuch startet, ihr Image aufzupolieren, ohne was an den Verkehrsproblemen zu ändern, die durch den massenhaften Autogebrauch hervorgerufen werden.
      Aber da du nun schon mal losgelegt hast. Was müsste sich ändern, dass Menschen weniger ungern mit den Öffis fahren? Möglicherweise würden deutlich mehr Menschen den ÖPNV benutzen, wenn die Gründe abgestellt werden könnten, die sie dazu verleiten das Auto statt den ÖPNV zu benutzen? Das jemand das Rad benutzt statt den ÖPNV ist ja gesamtverkehrstechnisch eher ein kleines Problem. Die Fahrradnutzung beansprucht zwar deutlich mehr Verkehrsfläche als die ÖPNV-Nutzung aber eben auch sehr sehr viel weniger als die Autonutzung.

      Aber interessant für alle ist eine Auswertung des Moia-Testes nach den genannten Gesichtspunkten. Trägt die Nutzung von Moia tatsächlich zur Reduktion von Verkehrsproblemen bei, weil dadurch der MIV-Anteil zurückgeht, dass Menschen jetzt durch Ride-sharing sich ein Auto teilen? Oder werden dadurch einfach nur Neunutzer des MIV angeworben, so dass sich keine Entlastung, sondern möglicherweise sogar eine Verschlechterung der Gesamtverkehrssituation ergibt?

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